Die vielgeliebte Reiswaffel

Für viele Allergiker ist die Reiswaffel ein Lichtblick am Horizont und den Glutensensitiven hilft sie über die strikte No-Brot-Verordnung hinweg.

Zum Frühstück, als Snack, dem kleinen Pausenfüller zwischendurch oder Essensbeilage sowie zur Kaffeepause oder Diätbeigabe.  Erhältlich in Naturausgabe, mit Schoko- oder Joghurtumhüllung, solo oder mit dem entsprechenden eigens kreierten Belag für herzhaft oder süß mit all den ungeahnten Möglichkeiten. Kleinkinder und Babys bekommen sie ebenfalls gerne als Snack.

Denn sie hat ja, abgesehen von der möglich gewählten süßen Umhüllung, wenig Kalorien und gilt als gesund, weshalb man auch öfters unbedenklich zugreifen kann. Selbst betroffen habe ich mich mal näher mit dieser runden Scheibe befasst und alarmierendes herausgefunden.

Bereits Ende 2014 wurde sie von Ökotest als äußerst bedenklich, teilweise mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ bewertet.

Arsen, Acrylamid und Cadmium als Bestandteil verseuchen diese geliebten Scheibchen, egal ob Standard-, oder Bio-Produkte.

· Arsen, anorganisch hochgradig giftig ist ein Nebenprodukt bei der Gewinnung von Blei, Cobald, Gold und Kupfer, kann auch durch thermische Reduktion oder Sublimation aus Lösungen gewonnen werden. Arsenverbindungen wurden in chemischen Kampfstoffen eingesetzt, als Insektizid und Pestizid angewendet. Letzteres zieht die Reispflanze aus dem Boden ihrer Anbaufläche und lagert es im Korn ein. Die Anbauflächen liegen oft in Minennähe, Metallhütten oder auf ehemaligen, mit giftigen Pestiziden besprühten, Baumwollfeldern.

Der zelluläre Energiewechsel im Körper wird angegriffen, u.a. Nieren, Herz-Kreislauf, Haut, Blutgefäße etc. und die DNA-Reparatur wird besonders beeinträchtigt.  60 bis 70 Milligramm dieses toxischen Stoffes kann beim Menschen schon zum Tode führen.

Symptome von zu viel Arsen im Körper können u.a. sein: Kopfschmerz, Müdigkeit, Verwirrung, Hautausschläge, Muskelschwäche, Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche.

· Acrylamid, entsteht chemisch aus Hydrolyse, ist erbgutverändernd und krebserzeugend.

Im Bereich der Lebensmittel entsteht es durch Überhitzungsreaktion der Stärke. Dies wiederum ist der Vorgang beim Backen, Braten, Rösten, Grillen, Frittieren und dabei ist es die problematische Aminosäure Asparagin die noch durch Zucker wie Fructose und Glucose gefördert wird. Denken wir da mal neben den Fast-Food-Angeboten an die Pommes, Kroketten, Kartoffelchips, Knäckebrot, Toast, Müslimischungen, Plätzchen, denn viel Asparagin ist ausgerechnet in Kartoffeln und Getreide zu finden. Sogar Kaffee hat teilweise hohe Mengen davon.

Zurückblickend auf unsere Reiswaffel; sie wird bei großer Hitze und Druck gebacken wobei die sich ausbreitende Feuchtigkeit das Korn platzen lässt und die dadurch entstehende Stärke durch Verklebung der Masse die Waffel entstehen lässt. Dies und das starke erhitzen lässt Acrylamid entstehen. Das BfR (Bundesamt für Risikobewertung) hat die krebserregende Wirkung bei Tierversuchen erwiesen. Eindeutige Wirkung auf den Menschen ist bisher nicht abschließend geklärt.

Symptome von zu viel Acrylamid im Körper können u.a. sein: Husten, Atemnot, Asthma, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall – Verstopfung im Wechsel, Krämpfe, Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Haut-Juckreiz, Haut-Rötung, Herzrasen, Hitzegefühl, Bindehaut-Nasennebenhöhlenentzündung, Kopfschmerzen, Schnupfen.

· Cadmium, wird als Nebenprodukt bei Zink-, Blei- und Kupferverhüttung gewonnen, fällt beim Eisen- und Stahlrecyclen an, ist hoch toxisch und wird je nach Verbindung von gesundheitsschädlich bis sehr giftig eingestuft. Eine über längere Zeit andauernde Belastung führt zu Nieren- und Knochenschäden, kann Krebs auslösen und hat im menschlichen Körper eine sehr lange Halbwertzeit.

Seit 2011 ist es in PVC, Schmuck und zum Löten verboten. In den Reis unserer Waffel gelangt es über Düngemittel und Klärschlamm und Ökotest fand jeweils zu hohe Cadmiumwerte.

Symptome von zu viel Cadmium im Körper können u.a. sein: fördert Arthritis, Osteoporose, Entzündungen, Erschöpfung.

Die vorgenannten Hauptbestandteile werden u.a. bei Kinesiologischer und Psychosomatischer-Energetik Methode als Schwermetallvergiftung ausgewiesen. Neben den, im vorstehenden Text, genannten gesundheitlichen Belastungen behindert eine Schwermetallvergiftung u.a. die Arbeit von Enzymen im Stoffwechselgeschehen, mit eventuell weiteren Beeinträchtigungen.

Erneut zurück zu der Reiswaffel ist zu nennen, dass den meisten Produkten zusätzlich zum im Reis enthaltenen Salz nochmals Salz zugesetzt wird was zwar nicht giftig, doch auch nicht gesundheitsfördernd ist. Ein Hersteller bewarb sein Produkt, laut Ökotest, sogar als ungesalzen, obwohl es neben dem im Reis enthaltenen Salz eine eindeutige zusätzliche Mehrbelastung aufwies.

Ökotest empfahl lediglich ein Produkt der Marke Hipp als „zum gelegentlichen Verzehr“ geeignet.

Abschließend mag ich nun schreiben, sollte jeder für sich die vielgeliebte Reiswaffel betrachten ob sie noch als Brotersatz geliebt, oder doch lieber als gelegentlicher Snack gesehen, oder gar Nahrung für den Müll ist.

Und wie steht es mit der Alternative Mais- und Hirsewaffel?

Nachweise entnommen:

RTL 29/05/2012

Huffington Post-Lissalina Marwig 03/11/2014

Fit for Fun 23/06/2015

Wikipedia

Biologo-detox, Tao-M-Riina LTD, GB

Saarland Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz

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