Fröhliche Weihnachten

· Heiße, in rauchigen Holzkohlegeruch eingebettete frisch aufgeplatzte Maronen.

· An Kindheit erinnernder Mandel-Bratapfelduft neben knusprig buttrigen Vanillekipferl und verlockend würzig riechenden Zimtsternen.

· Intensiver tiefgrüner Tannenduft des stolz und gerade aufstrebend im Wohnzimmer stehenden Weihnachtsbaumes.

· Nach Waldboden duftendes frisches Moos in der nach Jahren noch immer nach Lindenholz riechenden handgeschnitzten Krippe.

· An Frühling mit emsig Nektar sammelndem Bienenvolk erinnernder lieblicher Blütengeruch, bei nun niederbrennenden zartduftenden honiggelben Wachskerzen.

· An Sommer-Sonne-Duft mit seinen bunten Kräutern und Quellwasser durchzogenen intensiv aromatischen Bergalmwiesen mit glücklich schnatterndem gefiederten Geflügel erinnernd, beim Tranchieren der gefüllten knusprig gebratenen Weihnachtsgans.

· An Herbst erinnernder Geruch sonnengereifter Weintrauben beim nun ersten Rotweinschluck an der Festtagstafel.

· An Winter mit Geruch nach klar und leise herabrieselnden Schneeflocken und überraschend schön erblühten Eisblumen am Fenster erinnernd, beim Geschmackszauber der nach Marzipan und Schokolade duftenden gefüllten Eistorte.

· An den verschmitzt schmunzelnden Großvater erinnernd, in die Nase steigender Pfeifentabaksduft vom an der Tür läutenden Weihnachtsmann……

 Fröhliche Weihnachten –

-    Oh, was für eine Schwingung: …

 

· An diesem Tag,  diesen letzten Minuten vorm mitternächtlichen Fest.

· Dieser Lebenshetze und Alltagshektik.

· Diesem Wettbewerb zwischen erfolgreichsten, einfallsreichsten und teuersten Unikat-Superlativen.

· Diesem kurz vor dem Jahres-Burn-out, schön gestresst, für völlig normal erklärtem  knisternden  übel ins Gesicht steigenden Duft von Autodiesel.

· Parfümgeschwängerten Wollhandschuhen in nach Knoblauch riechenden übervollen schweißtreibend dicht an dicht geruchsintensiv stehender U-Bahn Eil-Reisender.

· Auf nach Fisch stinkendem Marktplatz mit herbeieilendem Noteinsatzteam um aufsteigende Kanaldüfte zu verwirbeln.

· Neben Jasmin geschwängertem Rosenduft zwischen Tulpen und Narzissen und verbrannt stinkendem Kunststoff von angrenzenden Industrieschloten und auch in so manch befülltem Haushaltskamin, noch zu dieser Stunde ……

· Gehetzt zwischen elektronisch verfolgtem Weltgeschehen am PC im noch angekleideten nach nassem Fuchs mies riechenden teuren Innenfellbesetzten Designermantel und rechtzeitig vor Verspätung hoffend gleichzeitig am iPhon entgegennehmenden traditionellen emotionslosen Festtagsgrüßen……

 

-    Oh, was für eine Schwingung: …

      Allseits Glückselige Feiertage –

 

Schwingung erzeugt Energie.

Energie ist ein Strom der alles durchzieht, alles miteinander verbindet.

Alles ist Energie – a l l e s  auf unserem geliebten Lebensplaneten Erde und alles darüber hinaus gehend in der Weite des gesamten Kosmos.

 

Alles was wir von Unsichtbarem hören und verlachen, alles was wir, oder in fremden Kulturen, verehren und in uns belächeln, alles was gepriesen wird und wir verhöhnen,

alles über die eigene Wahrnehmung hinausgehende, welche wir Menschen allein auf unser menschliches Auge verlegen,

jedes gesprochene Wort, jede geschriebene Silbe, jeder gelesene Artikel, jeder gesungene Ton, jeder Klang, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Bewegung, alles ohne Ausnahme steht miteinander in Kontakt und ist klare reine Energie.

Und alles hat eine Wirkung auf unser persönliches Energiefeld – Harmonie, Glück, Heilung, Hoffnung, jedoch auch Streit, Wut, Krankheit, Ungewissheit und Angst.

Damit ist unser Energiefeld auch Aktion und Reaktion – so vieles mehr als Schwingung und Teilchen.

Jede vor uns stehende Tasse besteht aus Porzellan oder Keramik dessen Bestandteil Wasser und Erde ist,

welche wiederum schwingungsvolle Energie besitzt, selbst in komprimiertem geformten Zustand der eben jetzt vor uns stehenden Tasse, dazu noch – gerade eben, mit dem gemixten Energieträgerinhalt aus Frucht, Fruchtzucker und Wasser, dem Glühwein.

Jeder gefällte heimgetragene Weihnachtsbaum, dessen Wurzel im Erdreich verblieben ist, treibt wieder aus und wächst zu einem neuen Baum heran.

Jeder gepflückte Pilz, den wir freudestrahlend in den Topf zum Weihnachtsbraten geben, findet man Wochen später auf einem neuen Stück Waldboden etwas abseits neu ausgetrieben wieder.

Jedes Stück Gras, das wir gemäht und für die Krippe zu Stroh eintrocknen ließen ist schon wieder nachgewachsen.

Der schmackhafte Karpfen, der unsere näherkommenden Schritte auf dem zarten Uferrand durch Schwingung vernahm und unserer Angel entglitt.

Das friedlich äsende Kaninchen, welches das Rascheln unserer Schuhsohlen durch das am Boden liegende Gestrüpp bemerkte und so unseren Fängen entsprang.

 

Alles – alles ist Energie.

 

Auch wir Menschen, durch die Evolution zu dem geworden was wir sind, vom Mini-Einzeller zum heute selbstbezogenen Wesen, welches nicht selten tiefe Gefühle wie Angst, Feindschaft, Hass und Gier in sich trägt,

und von Natur aus, als einstiger Jäger und Sammler, sein Schäfchen ins Trockene bringen will und möglichst gut leben möchte, jedoch mittlerweile meist ohne Skrupel dem Ärmsten noch alle Grundlagen entzieht, nur um sich zu bereichern, egal was mit wem wo danach geschieht, sind Energie.

 

Doch …….

wir haben auch die Fähigkeit unser Herz zu öffnen und Mitgefühl zu empfinden.

Wenn wir dann erkennen das alles mit allem verbunden ist, alles einem Wunsch folgt und alles eine Gemeinsamkeit hat, in dem es nur leben will, dann blühen wir auf zu Achtsamkeit und Mitgefühl und erkennen dass wir nur in der Gemeinschaft, abhängig von der Natur und anderen Wesen existieren können.

 

Nehmen wir uns einen Moment Zeit und überdenken wir uns einmal:

Bin ich nicht selbst klare Energie die von Überlagerungen, Lasten und Altlasten  bedeckt ist?

Wie ist das mit meinen Aktionen und Reaktionen  ?

Dachte nicht gerade mein Partner schlecht von seinem Kollegen  ?  Hatte ich es nicht auch getan ?

Kaufte meine Freundin nicht mehr Kleider als sie benötigt ? Hatte ich es nicht auch getan ?

Besitze ich nicht auch mehr, als ich in meinem Leben verbrauchen kann ?

 

Diese Liste lässt sich Seitenweise verlängern, denn wir Menschen sind so, getrieben von unseren Grundgefühlen

– weit entfernt der klaren Energie, die uns wirklich ausmacht !

 

 

Da gilt es nun auch uns gegenüber Selbstmitgefühl zu zeigen.

Selbst – mit – Gefühl , ins tiefste Innere spüren, wahrnehmen und agieren, abseits von reagieren.

In unserer wettbewerbsorientierten Gesellschaft sehen wir uns mit unserem Leben sehr subjektiv und beurteilen den Tagesablauf als vollkommen normal. Eher ein verzerrtes Selbstbild mit der Wichtigkeit geliebt und akzeptiert zu sein, hinter dem die Angst um verlorene Nähe und Geborgenheit steht, denn die Gewissheit, abgelehnt und kritisiert zu werden gibt Sicherheit vor ungewissem Neuen und Unbekannten, obwohl bei achtsamem Selbst-mit-Gefühl vollkommene Akzeptanz und ersehnte Liebe kommen kann.

 

· Sind wir kritisch mit uns, wird unsere Amygdala im Gehirn aktiv und unser Körper geht in den urzeitlichen Kampf-Flucht-Modus. Bluthochdruck, Adrenalin- und Cortisolausschüttung werden erhöht und bei emotionalen Angriffen kann dies bis zu Depressionen führen.

· Sind wir liebevoll mit uns, schüttet unser Körper Oxytocin aus, was Sicherheit, Ruhe, Vertrauens- und Verbundenheitsgefühle fördert.

 

Nehmen wir uns doch über die Feiertage einfach einmal öfters selbst in den Arm, unserem Body ist es egal ob wir uns selbst umarmen oder ob jemand seinen Arm um uns legt.

Spüren wir an den freien Tagen doch einmal tief in uns hinein. Was empfinde ich gerade, was brauche ich in diesem Augenblick, was beobachte ich jetzt in mir, was wünsche und erbitte ich mir momentan.

Bei aufkommender Selbstkritik sollten wir diese annehmen und uns selbst wertschätzen:

Ich bin so wie ich bin und so wie ich bin ist es gut.

Werden wir uns an den letzten Tagen des Jahres einmal richtig bewusst, bei allem was wir tun.

Diese Achtsamkeit fördert Bewusstwerdung und verringert Leid, Schmerz und Ablehnung.

Vor allem sollten wir gerade jetzt im Hier und Jetzt bleiben!

Achtsam zu spüren wo ich gerade stehe, wie sich Füße und Boden anfühlen, wie es um mich herum ausschaut. Bewusst machen was persönlich gerade jetzt in mir passiert.

Ein gutes Training ist Meditation, Atemübung, Spaziergang, ein Gebet.

Gedanken an die Vergangenheit sind Verschwendung. Sie behindern, manifestieren, Schmerz und Leid entsteht was uns viel Kraft kostet und Energie raubt.

Driften wir zu viel in Zukunftsgedanken, kommen wir vom Weg ab und behindern unseren Lebensfluss durch selbst manipulierende Gedanken. Diese sind Wünsche und wecken Erwartungen, welche sich an eine Scheinzukunft richten die nur selten und so nicht eintreffen werden.

 

Selbstmitgefühl

–   Mit Achtsamkeit die Möglichkeit erkennen und unterscheiden was ich ändern kann.

–   Negative Gedanken und Schwächen annehmen und lieben, wandelt zum Positiven.

–   Mit sich im Frieden sein, stärkt die eigene Kraft und bringt Heilung.

–   Haben wir ein offenes Herz, so sind wir im Zustand emotionaler Empfänglichkeit, auch bei negativen Erlebnissen. Wir fühlen uns verbunden und sprühen vor Lebendigkeit. Jeder erlebte Schmerz hat die Chance auf Glück. Wir können Komplimente annehmen, an einem Erfolgserlebnis wachsen und uns selbst wertschätzen.

–   Mitfreude an Stärken und positiven Seiten anderer wird kultiviert, was andere unterstützt, unsere Energie verstärkt und uns selbst heilt.

–   Dankbarkeit empfinden für alles, was uns täglich begegnet und bewegt, auch wenn es nur ein schwacher Regenbogen nach einem stürmischen Unwetter ist.

 

Denn alle Kraft liegt in uns.

 

Wir sorgen für uns selbst, einerlei, wie zerbrechlich und unvollkommen wir sind, so sind wir doch, jeder für sich, großartig und vollkommen.

Klare Energie, in nur einem Sekundenbruchteil spüren, zeigt eine Intensität auf, die wirklich alles übertrifft was wir jemals gefühlt haben.

 

  …  Fröhliche Weihnachten …
und allseits Glückselige Feiertage

 

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